Tamm und Rippershausen – zwei neue Werkleiter

Die Erweiterung der bislang fünf Kompetenzfelder auf nun sechs führt automatisch zu neuen Aufgabenverteilungen. Doch damit nicht genug: Denn einher mit der neuen Organisationsstruktur gehen vielfältige Maßnahmen in sämtlichen Fachbereichen. In puncto „Produktion“ verfolgen diese allesamt das hohe Ziel der Internationalisierung. Das Personalwesen betreffend, ist die Schaffung von Stabsstellen für das Qualitätsmanagement nur eine von mehreren Neuerungen. Dazu gehören nicht zuletzt zwei neue Werkleiter.

Andreas Dienst, Jahrgang 1967 und zuvor bei Bosch, ZF Lenksysteme und Lear in führenden Positionen tätig, ist seit November 2017 in Tamm beschäftigt. In kurzer Zeit konnte er bereits konkrete Vorhaben zur Erhöhung der Gutteileausbringung anstoßen. Er hat noch viel vor: „Ich möchte den Standort – in Kooperation mit internen und externen Schnittstellen, weiter voranbringen. Durch technische und organisatorische Maßnahmen soll auch die Belastung durch Mehrschichtmodelle sinken.“ Offene Potenziale sieht Herr Dienst derzeit noch in der Freigabe technischer Prozesse. Seine ersten Eindrücke sind positiv: „Ich wurde sehr vertrauensvoll aufgenommen. Parallel spüre ich aber auch eine große Erwartungshaltung, mich intensiv in das Tagesgeschäft einzubringen.“

Andreas Hartung, Jahrgang 1972, agiert seit Dezember als Werkleiter in Rippershausen. Er verfügt ebenfalls über weitreichende Erfahrungen in der Automobilindustrie, Zuletzt verantwortete er den Bereich „Manufacturing Engineering“ für Automotive Lighting. Die Planung und Inbetriebnahme von Anlagen, Kapazitäts- und Investitionsplanung, aber auch Gebäude- und Neuanlaufmanagement sowie Muster- und Vorserienbau bildeten dabei ein umfangreiches Tätigkeitsspektrum. „Wichtige Themen sind zunächst die zielgenaue Personalentwicklung und die Umsetzung eines nachhaltigen Shopfloor-Managements“, erläutert er.

Automobile üben auf beide Herren gleichermaßen eine große Faszination aus, wenn auch ganz unterschiedlich: Andreas Dienst interessiert sich besonders für Elektromobilität, Andreas Hartung hat ein Faible für Oldtimer der 1960er- und 70er-Jahre. Bei der Einarbeitung der neuen Kollegen machte sich erneut Jürgen Rudolph verdient, der als Werkleiter Pfedelbach bereits fünf Jahre diese Führungsposition souverän ausfüllt. Die Willi Elbe Group freut sich über zwei motivierte und kompetente personelle Verstärkungen. Der bisherige Werkleiter in Rippershausen, Stefan Kümpel, verlässt nach jahrelanger Tätigkeit das Unternehmen und macht den nächsten Karriereschritt. Volker Herre, bislang Werkleiter in Tamm, übernimmt bei der Willi Elbe Group das neu geschaffene Kompetenzfeld „Informationstechnologie und Logistik“. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Leitungskreises weitere Maßnahmen in puncto Produktion und Personal verabschiedet.

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