Leitungskreis 2017 – Kompetenzfeld Produktion

 

Werksübergreifendes Ersatzteillager, Standardisierung und Optimierung von Prozessen, durchgängige Produktionsabläufe – alle diese, im Leitungskreis 2017 verabschiedeten Maßnahmen, zielen auf die konsequente Internationalisierung ab. Die Leitung des Kompetenzfeldes verantwortet als Bereichsleiter zukünftig weltumspannend Oliver Schmid.

Bei der Lagerhaltung von Gütern für den Eigenbedarf wird ab jetzt unterschieden: Hochpreisige Ersatzteile für weltweit baugleiche Anlagen werden zentral gelagert, was die Kapitalbindung reduziert. Verschleißteile wiederum sollen allen Werken weiterhin direkt vor Ort zur Verfügung stehen. Die Lagerlisten beinhalten außerdem

sämtliche versand- und zollrelevanten Daten, um so die gesamte Logistik zu beschleunigen. Anhand einer Laserschweißanlage wird das neue Lagerkonzept derzeit erprobt und schrittweise aufgebaut. Abhängig von Zoll- und Handelszonen können die Lagerorte unterschiedlich sein. Die breite Aufstellung mit acht Werken in Europa, NAFTA und Asien schafft hier große Flexibilität.

 

Das Thema Prozessentwicklung bedingt die Einführung werksübergreifender Verantwortlicher, die als „Prozesseigner“ fungieren. Sie steuern die Erstellung der Lastenhefte mitsamt Prozessanforderungen und notwendiger Prüfungen. Auch die weltweite Implementierung von Prozessänderungen, etwa veränderter Prozessparameter,

fällt unter die Zuständigkeit der Prozesseigner. Sämtliche Dokumente werden mehrsprachig erstellt. Potenzielle Sprachbarrieren innerhalb der international präsenten Gruppe gehören so der Vergangenheit an. Klar definierte Kommunikationswege schaffen Sicherheit und Transparenz. Einheitliche Kontrollmechanismen wie Termin, Maßnahmen- und Eskalationspläne vereinfachen noch dazu die Beschaffung von Maschinen und Anlagen. Gleichermaßen im Produktionsumfeld wird höhere Durchgängigkeit fokussiert, beispielsweise durch die Vereinheitlichung von Kennzahlen und des Berichtswesens. Der Dialog zwischen den einzelnen Werken muss noch enger werden. Die Ausweitung der Werkleitersitzung auf alle Standorte wird dazu beitragen. Die nötige IT-Infrastruktur

wurde bereits geschaffen. Die Abstimmung mittels zeitgemäßer Online-Kommunikationsmittel – auch innerhalb eines Werks zur schnellen Information und

Problemlösung – ist ein weiterer Aspekt. Abgerundet wird das Maßnahmenpaket durch klar definierte Aufgabenverteilungen bei werksübergreifenden Themen. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Leitungskreises weitere Maßnahmen in puncto Produktion verabschiedet. Die Einstellung von zwei neuen Werkleitern stand ebenfalls auf der Agenda.

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