Leitungskreis 2019: Potentiale erkennen und effektiv nutzen

Anfang Februar 2019 trafen sich Geschäftsführung, Prokuristen sowie Abteilungs- und Werkleiter zum Leitungskreis 2019, der unter dem Motto „Hygiene“ im Sinne von nachhaltigem Wirtschaften und weiterer Entwicklung der Unternehmens-DNA stand. Im Fokus: das Erkennen und Nutzen von wichtigen Optimierungspotentialen.

Zwei im Vorfeld des Lenkungskreises erstellte Videos zeigten eindrucksvoll die Lightweight-Kompetenz der Willi Elbe Group im Bereich Lenkspindeln für Premiumkunden, gerade auch hinsichtlich der hohen Wertschöpfung und der beeindruckenden Fertigungstiefe des Unternehmens. Thematisiert wurden zudem die 4 V´s der Zulieferer (Variantenvielfalt, Vor-/An-und Hochläufe, Volumenanstieg, Verbund der Produktionsstandorte) und wie sich die Willi Elbe Group in diesem Spannungsfeld weiterhin nachhaltig entwickeln möchte. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert, zumal man hier quasi von außen einen Einblick in die eigene Leistungsfähigkeit aufgezeigt bekam.

Die letzten Jahre der Globalisierung und Internationalisierung, haben diese Leistungsfähigkeit ermöglicht, gepaart mit einer Fülle von Anstrengungen und Investitionen, die in der Firmenhistorie wohl ohne Beispiel sind. Allerdings gelte es nun, die zwangsläufig aufgetretenen Erosionen dieser Transformation zu erkennen, zu eliminieren und ausgemachte Optimierungspotentiale in der gesamten Gruppe zu einer Steigerung von Qualität und Produktivität zu nutzen. Dazu passend konnte der neue Logistikleiter der Gruppe, Herr Alexander May, begrüßt werden. Er steht einer neu geschaffenen Abteilung vor, die die Aufgaben moderner Logistik perfektionieren wird: die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu den richtigen Kosten.

Hygiene im Bereich Produktion und Prozess:

Ein zentraler Bestandteil war der Agendapunkt Hygiene, der gemeinsam mit der Andersch AG in einer leistungswirtschaftlichen Analyse und vor allem hinsichtlich Prozessoptimierung und nachhaltigem Wirtschaften erarbeitet wurde. In erster Linie geht es bei dieser Methodik um die Verfügbarkeit von relevanten Daten und darum, dass man Daten-Hygiene lebt und nicht versucht, im Nachhinein Daten-Hygiene wiederherzustellen. Hier wurde bei diversen Aspekten wie Produktionsbedarfsplanung und -überwachung, Produktionscontrolling oder bei der Aufbau- und Ablauforganisation Handlungsbedarf festgestellt, um dem stetig steigenden Kostendruck durch die OEMs mit gesteigerter Effizienz Paroli bieten zu können.

In Kürze werden diesbezüglich spezielle Schulungen und Maßnahmen folgen, die helfen, ehrgeizige Ziele wie einheitliche Datenbasis und 100%-Standardisierung von Anlagen über die gesamte Willi Elbe Group hinweg zu realisieren, ebenso wie Potentiale auf Beschaffungs- oder Produktivitätsseite zu heben. Ein PMO (Projekt-Management-Office) wurde gegründet und hat seine Arbeit bereits aufgenommen. Denn soviel ist sicher: Ohne eine Verbesserung lassen sich keine eindeutigen Methoden und Verbesserungspotenziale aus den KPIs ableiten!

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